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Unterschicht 2.0 – TOP 5

11 Apr

Platz 1 – Der Präsident

knastbruder1Welcome ladies and gentleman, Verbrauchertilzchen proudly presents after long years hard work, live and in person, the legionär, the fighter for human rights, the pimper of beauty womens, the president of the world, the unbelivable one and only Fred, the Gladiator, Kaier..

Warnung! Vor dem Abspielen der nun folgenden Videos, weise ich nochmal ausdrücklich darauf hin, dass ich keinerlei Verantwortung übernehme für durch Kaffee oder sonstige Getränke verursachte Spritzer auf Monitor und Tastatur. Bevor sie auf die Bilder klicken um die entsprechenden Videos abzuspielen, stellen Sie alle Getränke ab, kauen Sie zu Ende, schlucken Sie alles runter. Viel Spaß beim  Anschauen.

Fred Kaier übt den Bundespräsident

Kaier_president

Der Weihnachtsmann

Kaier_wichtel

Liebe Leser, das ist Fred Kaier, Verbraucherschützer aus Steinhagen. Nach einer bewegten Jugend begann er eine Karriere wie sie im Buche steht, im Strafgesetzbuch. Hier ein paar Stationen aus Freddies Leben:

  • 11/1977:   9 Monate Jugendstrafe wegen Betrugs (AG Konstanz)
  • 01/1982: 10 Monate Freiheitsstrafe wegen Betrugs (AG Singen)
  • 01/1983: 15 Monate Freiheitsstrafe wegen Betrugs und Fahren ohne Fahrerlaubnis (AG Erlangen)
  • 11/1985: 10 Monate Freiheitsstrafe wegen Betrugs und Fahren ohne Fahrerlaubnis (AG Nürnberg)
  • 05/1988:   6 Monate Freiheitsstrafe wegen Körperverletzung (AG Nürnberg)
  • 09/1988: 12 Monate Freiheitsstrafe wegen Einbruchdiebstahls u. Fahren ohne Fahrerlaubnis (AG Nürnberg)
  • 11/1991: 25 Monate Freiheitsstrafe wegen schweren ED u. Fahren ohne Fahrerlaubnis + KV (AG Nürnberg)
  • 07/1994:   9 Monate Freiheitsstrafe wegen Körperverletzung (AG Nürnberg)
  • 06/1996: 28 Monate Freiheitsstrafe wegen ED+KV+Fahren o. F+ Widerstand gegen StGw.(AG Nürnberg)
  • entlassen am 05.06.1998 unter Führungsaufsicht bis 1.10.2003

gesavedMehr oder weniger einsichtig, dass eine Sicherungsverwahrung langsam aber sicher in erreichbare Nähe rückt besann er sich und begann seine Internetkarriere. Standesgemäß natürlich im Rotlichtbereich mit einem Online-Erotik-Shop, danach kamen so geistreiche Ideen wie Partnerbörsen und sonstige kostenpflichtige Onlinedienstleistungen. Das kommt uns doch irgendwie bekannt vor, die Vereinigung der gescheiterten Internetabzocker.

Geldprobleme hatte Freddy nie, wo nichts ist, gibt es auch keine Probleme. Als sein Großvater gestorben war machte er, statt einfach hinzufahren, ein riesen Fass bei der Bildzeitung auf. Hätte der Verblichene diese Werbung gesehen, er wäre im Grabe rotiert. Bei der nächsten Caritasstelle oder der Kirche hätte es sicher eine weitaus dezentere Lösung gegeben. Wer aber Freddy kennt, der weiß, dass er es gerne etwas auffälliger hat, so auffällig, dass sogar die Verbraucherzentrale Hessen vor ihm warnt mit den Worten:

Immer wieder erhalten wir Anfragen, ob Herr Fred Kaier mit der Verbraucherzentrale Hessen zusammenarbeitet. Herr Fred Kaier ist der Verbraucherzentrale Hessen nicht persönlich bekannt. Mit ihm besteht keine Kooperation.

Spätestens jetzt wäre es an der Zeit sein Handeln ernsthaft zu überdenken. Aber nicht doch Fred Kaier hat Recht und damit basta. Wem es nicht passt, der soll klagen, zu holen gibt es eh nichts.

selbstherrlichDiese schmerzbefreite Selbstherrlichkeit ist manchmal nur schwer zu ertragen ohne den geringsten Skrupel wird über alles und jeden hergezogen der auch nur ansatzweise die Frechheit besitzt ein wenig Kritik zu üben, Zweifel anzumelden, dass das Ganze vielleicht nicht so ganz richtig und moralisch zu vertreten ist. Kaier und Kollegen lasse da nichts anbrennen wer Kritik übt ist der Feind und wird gnadenlos bekämpft mit allen Mitteln legal, illegal, scheißegal. Um dem ganzen Treiben einen seriösen Touch zu geben, nennt man sich “Freier Journalist” und betreibt “investigativen Journalismus” man tritt so gar einem “Journalistenverein” bei um einen Presseausweis zu erhalten, auch das ist uns doch irgendwo bereits untergekommen. Der Club der ahnungslosen Hobby-Investigativ-Journalisten, in Fachkreisen auch Hirnschwundliga genannt.

Fricke-HirnschwundLiebe Leser, wir sind am Ende der TOP 5 angelangt. Wenn man sehr sorgfältig das Treiben dieser Leute beobachtet und deren Taktik durchschaut, wird man sehr schnell feststellen, dass überall dort, wo Firmen und Geschäftsleute verleumdet werden, ob anonym oder persönlich, mindestens ein Mitglied der Hirnschwundliga nicht weit entfernt ist. Diesen Leuten geht es auch nur zweitrangig um Verbraucherschutz, vorrangig sind sie alle erst mal extrem geltungssüchtig, zum zweiten haben sie erkannt, dass man mit Internetseiten die Ängste schüren recht leicht Profit machen kann. Erinnern wir uns an die 25 Euro Vermittlungsgebühr von Freddie für die Benennung eines Anwalts. Andere wiederum nutzen den Trubel im Netz dazu ihre eigenen Straftaten zu verschleiern und besitzen dabei die Frechheit über andere zu Urteilen und ihre höchsteigenen Maßstäbe anzulegen. Um einigermaßen Glaubwürdig zu bleiben, arbeitet man zusammen in vielen Blogs und schiebt sich die Verlinkungen hin und her. Um so in ein höheres Pageranking bei Google zu gelangen.

Ich bin der Meinung das damit Schluss sein muss, diese Leute müssen aus dem Netz verschwinden, kein Mensch brauch diese Verrückten, es gibt in Deutschland einen funktionierenden Verbraucherschutz, die Verbraucherzentralen und deren Bundesverband, hier kann sich jeder sicher sein, eine kompetente Hilfe zu erfahren.

 
34 Kommentare

Verfasst von - April 11, 2012 in Top 5

 

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34 Antworten zu “Unterschicht 2.0 – TOP 5

  1. Andreas M.

    April 11, 2012 at 8:08 pm

    Verbraucherstilzchen plappert nur alles nach was andere Stalkerpapageien vorgeplappert haben.

     
    • Papadopoulos

      April 11, 2012 at 9:06 pm

      Verbraucherstilzchen aka Thorsten Trejtnar aka Detlef Moldkalb ist der Oberstalker in Person!

       
      • verbraucherstilzchen

        April 11, 2012 at 9:46 pm

        An alle Teilnehmer des munteren Betreiberratens, ich werde jeden informieren, der hier mit Namen genannt wird. Dieser bekommt von mir die IP Adresse, den Zeitstempel und noch diverse andere Informationen, die ein externer Webserver liefert auf dessen Inhalt zwangsläufig mit zugegriffen wird. Was derjenige dann damit macht überlasse ich der Fantasie der Leser. T.T. kenne ich aber wer soll Detlef Moldkalb sein. Absofort werde ich auch beim Betreiberraten keine Namen mehr zulassen. In zukunft werden solche Beiträge gnadenlos editiert. Dies ist der letzte der noch durchgeht.

         
  2. Stilzchenfan

    April 11, 2012 at 9:05 pm

    Jo, die Verbraucherzentralen … auch die, die gerade sang- und klanglos gegen Burat gescheitert ist?
    Das Gericht interessierte sich dabei nicht im Geringsten für das Geschäftsmodell Burats und hat stattdessen seine ganze Energie in das Sezieren der Arbeitsweise der Verbraucherzentrale gehängt, um dieser aufzuzeigen, wie schlecht sie arbeitet. Das gab dann natürlich eine große Klatsche „Im Namen des Volkes“ – also dem Volk, in dem hunderttausende Menschen auf Burats Betrug reingefallen sind. Glückwunsch, kann man da nur sagen.

     
    • verbraucherstilzchen

      April 11, 2012 at 9:46 pm

      Sie sind gescheitert, weil sie nicht im Recht waren.

       
      • Andreas M.

        April 11, 2012 at 10:15 pm

        Verbraucherstilzchen plappert nun Michael Burat nach.

         
      • Stilzchenfan

        April 12, 2012 at 8:22 am

        Jo … und ich stelle mir die Frage, ob die österreichischen Konsumentenschutz-Vereinigungen nach dem Urteil von deren obersten Gerichtshof jetzt dazu übergehen, zu empfehlen, die Rechnungen zu bezahlen. Immerhin ist es dort ja völlig unerhelblich, ob die glücklichen Kunden die Startseite mit dem deutlichen Kostenhinweis überhaupt zu sehen bekommen. And the Winner is: Burat! Würde mich wundern, wenn die Frankfurter in der Verhandlung ihm keine Verdienstmedaille verleihen. Immerhin ist er der Geschäftsman des Jahrzehnts mit hunderttausenden glücklicher Kunden, quasi der deutsche Zuckerberg.

         
      • verbraucherstilzchen

        April 12, 2012 at 8:31 am

        Das genau ist euer Problem, Ihr wollt keine wirkliche Gerechtigkeit, Ihr wollt eure eigene Gerechtigkeit, und die ist halt nicht immer mit der Realität kompatibel, so ist das nunmal.

         
  3. Stilzchenfan

    April 12, 2012 at 8:59 am

    Aaaaah, wir sind also beim Punkt „Gerechtigkeit“ … also was ist das?

    – Gerecht ist, wenn sich zwei Parteien darüber einig sind, einen Vertrag abzuschließen, wobei Leistung und Gegenleistung allen Parteien klar sind bzw. „gerecht wird“. Nur so kommt es in der Regel zu Vertragsabschlüssen.

    – Ungerecht ist, wenn eine Partei versucht, durch verschleiern wesentlicher Vertragsbestandteile die andere Partei zu übervorteilen. Es ist egal, ob das Abofallen, Referenzkunden-Maschen, Kaffefahrten, Gewinnanrufe, dubiose Registereinträge oder Handy-Sparabos sind. Es wird hier immer versucht, den eigentlichen Kundenwillen zu missachten, indem man Punkte verschweigt, durch deren Nennung es niemals zu Vertragsabschlüssen kommen würde.

    Ich denke,dass Du eigentlich kein „Abzocker“ bist und stelle mir die Frage, wieso Dir dieses Gerechtigkeitsempfinden abhanden gekommen ist…
    Bzw. was machen wir jetzt: Wollen wir die Gesellschaft einteilen in Leute mit „Hirn 2.0“, die aufgeklärt sind und Opfer, die ausgenommen werden dürfen?

     
    • verbraucherstilzchen

      April 12, 2012 at 12:51 pm

      Dem stimme ich zu, und wenn sich die Parteien nicht einig sind, dann gibt es hierfür Gerichte. Deren Entscheidung sollte man dann einfach akzeptieren. So ist das eben in einem Rechtsstaat, oder?

       
      • Stilzchenfan

        April 12, 2012 at 1:51 pm

        Nur dumm, wenn die Waffen so ungleich verteilt sind: Inkassobüros, Anwälte und Gerichtsurteile werden gegen klein Lisa oder Tante Erna in Stellung gebracht, um diesen maximal Angst zu machen und damit die 96€ einzutreiben. Die werden sich normalerweise freikaufen und sicher nicht klagen, so funktioniert das System.
        Und gerade in Österreich ist das Urteil des obersten Gerichts viele Millionen wert, wie will man sich da noch dagegen wehren, wenn eine solch wunderbare Absolution diesem Geschäftsmodell ausgesprochen wurde.
        Burat weiß natürlich, dass Verbraucherzentralen einerseits die einzige Instanz sind, die den Verbrauchern wirtschaftlich helfen können, andererseits sind Urteile, die zu seinen Gunsten ausfallen, bei 800.000 offenen Forderungen Unsummen wert. Genau deswegen nimmt er sich diese mit seinem vorbestraften Anwalt vor.

         
      • verbraucherstilzchen

        April 12, 2012 at 8:11 pm

        Nochmal, Gerichtsurteile geben die vorherrschende Rechtsmeinung wieder, wenn in Österreich das oberste Gericht ein Urteil fällt, dann ist das eben der Gesetzeslage entsprechend. Wenn jemand den Spielraum voll ausnutzt den die Gesetze bieten, dann ist das dessen gutes Recht. Wenn diese Gesetze nich munden, dann muss man dafür sorgen, dass auf demokratische Art und Weise diese angepasst werden. Andernfalls hat man das demokratische Grundrecht jederzeit den Einflussbereich unliebsamer Gesetze zu verlassen und sich dort niederzulassen, wo einem die Rechtslage besser zusagt. Hart aber so ist es eben. Das Leben ist kein Schlaraffenland, nur die Harten kommen in den Garten.

         
  4. Stilzchenfan

    April 12, 2012 at 11:32 pm

    „Nochmal, Gerichtsurteile geben die vorherrschende Rechtsmeinung wieder“

    Was für ein Blödsinn. Wenn dem so wäre, gäbe es doch gar keine gegensätzlichen Gerichtsurteile für gleiche Sachverhalte. Oft genug ist ein Urteil die persönliche Meinung eines frustrierten Richters am Amtsgericht, weit weg vom geltenden Recht (oder nicht, @Andreas?). Auf Österreich will ich gar nicht groß eingehen… jedenfalls, wenn der in der Regel groß vorhandenen Kostenhinweis auf einer Abofallen-Startseite vom Gericht hoch gewürdigt wird, heißt das nur, dass es das Geschäftsmodell der Abofallen grundsätzlich nicht verstanden hat bzw. sich gar nicht mit solch hochkomplizierten Sachen wie „Landingpage“ beschäftigen will.

    „Wenn diese Gesetze nich munden, dann muss man dafür sorgen, dass auf demokratische Art und Weise diese angepasst werden“

    Weiß ich nicht, da kommt doch nur so ein Murks wie die „Buttonlösung“ raus. Was passiert hier? Abo-Seiten werden natürlich entsprechend umgestaltet, so dass der Anwender, um zum Ziel zu kommen, 5x auf den gleichen Knopf mit gleicher Beschriftung clickt und beim 6. mal, wenn dann der Automatismus eingekehrt ist, stehen da plötzlich die Wörtchen „kostenpflichtig anmelden“ drauf. Drei von vier Kunden erkennen es wohl tatsächlich und brechen rechtzeitig ab, nur hat der vierte dann gar keine Chance mehr, sich gegen Forderungen zu wehren. Eine 25%-Quote ist kein wirklicher Schaden für die Abzocker. Und Abmahner werden sich über das neue Betätigungsfeld freuen und ehrliche gewerbetreibende, die ihren kleinen Nebenbei-Webshop nicht rechtzeitig angepasst haben, zahlen dafür.

    Eigentlich reichen bestehende (zivilrechtliche) Gesetze auch aus, sonst würde ein Burat ja viel viel mehr auf gerichtlichen Mahn-/Vollstreckungs-&Klageweg setzen, wenn es tatsächlich ertragreich wäre. Tatsächlich inszeniert er bisher nur eine solche Drohkulisse zur Einschüchterung seiner 800.000 „glücklichen Kunden“, untermauert durch Einzelurteile, von denen keiner so richtig weiß, wie diese überhaupt zustande gekommen sind.

    Ein Strafrichter sollte allerdings im Angesicht von tausenden Strafanzeigen wirklich mal ernsthaft darüber nachdenken, ob es nicht doch vielleicht im Interesse des Volkes ist, hier einen gewerbsmäßigen Betrug festzustellen und Burat endlich einfahren zu lassen. Die Indizien für den Vorsatz sind doch eigentlich erdrückend …

     
    • verbraucherstilzchen

      April 13, 2012 at 2:24 pm

      Also verstehe ich dich richtig? Die Schuld bemisst sich in Zukunft nicht mehr nach dem Gesetz sondern an der Anzahl der Strafanzeigen. Auch eine Idee 🙂

       
  5. silly

    April 13, 2012 at 4:25 pm

    als präsident auf platz1 oh weh weh weh

    Die Meinungsfreiheit bringt eben auch Probleme mit sich.

    Herr Kaier, dessen aktuelle Lebenspartnerin und ich sind auf Grund des Inhaltes der Veröffentlichungen und der offensichtlichen Zielrichtung der Auffassung, dass es sich bei der „Autorin“ nur um dessen ehemalige Lebenspartnerin

    Cornelia Brakensiek
    Schwalbenstr. 7
    D-34466 Wolfhagen

    handeln kann. Frau Brakensiek hat offenbar weitaus größere Probleme als sie zugeben mag, dass was diese nach unserer gemeinsamen Auffassung hier vornimmt ist jedenfalls kein „normaler Rosenkrieg“ mehr. quelle: fastix.org/

    hat der freddie es mit hilfe des schlossers aus dem osten nicht geschafft die brakensiek mundtot zu machen oder was.

     
  6. Stilzchenfan

    April 13, 2012 at 4:54 pm

    Zumindest ist die Zahl der Strafanzeigen doch ein gutes Maß für das gefühlte Unrecht. Und sind denn Gesetze eigentlich nicht genau dazu da, das, was das Volk (entsprechend der eigenen Kultur) als Recht und Unrecht empfindet, in Worte und Strafen zu fassen? Entsprechend ließen sich die existierenden Gesetze natürlich auch anwenden: Wenn mal ein Strafrichter ein wirkliches Verständnis für die Materie aufbringen würde, könnte er auch glasklar den gewerbsmäßigen Betrug hinter der Masche erkennen. Und dass es Betrug ist, steht doch außer Frage, wenn sich 100% aller Kunden betrogen fühlen und davon 20% nur unter dem Druck der äußerst professionell aufgebauten Inkasso-Drohkulisse bezahlen.

     
    • verbraucherstilzchen

      April 13, 2012 at 5:52 pm

      Na dann ist doch alles prima, bei rund 400.000 Kunden nur 1200 Strafanzeigen, das ist doch eine gute Quote. Vor allem dann, wenn an jeder Ecke im Netz dazu aufgefordert wird. Wenn es immer vom Volk abhängen würde, was Unrecht ist oder nicht, säßen so manche Vögel im Knast.

       
  7. Stilzchenfan

    April 13, 2012 at 7:01 pm

    1200 Strafanzeigen (wer hat die eigentlich gezählt, die liegen über alle Staatsanwaltschaften deutschlands verteilt) sind wenig in Relation zur Kundenzahl? Eine Telekom hat 24 Millionen Kunden alleine im deutschen Festnetz-Geschäft, also etwa das 60-fache, wieviele Strafanzeigen laufen hier eigentlich gegen Obermann?

     
    • verbraucherstilzchen

      April 14, 2012 at 9:37 am

      Das war klar, das so ein Mist kommen muss. Bei Telekom stellt natürlich niemand Strafanzeige, was die Telekom, die ehemalige Deutsche Bundespost macht, wird schon stimmen. Frag lieber mal nach wieviel Strafanzeigen gegen Bertelsmann vorliegen, da kommen wir der Sache schon näher.

       
  8. Stilzchenfan

    April 14, 2012 at 12:04 pm

    Hm, sehen wir von der ehemaligen unseriösen Gewinnspielmasche ab (Bertelsmann hatte an einen Partner den Namen hergegeben, der dann die Kunden abzog, womit die kräftig auf die Schnauze geflogen sind und viele Clubmitglieder verloren haben), was hinkt an Deinem Vergleich? Vielleicht der klare Kostenhinweis bei Bertelsmann und die tatsächlich erbrachte Leistung in Form von verbilligten, aktuellen Büchern? Die klare Leistungsdefinition vor Vertragsabschluss, die dann auch eingehalten wird?
    Oder anders ausgedrückt: Wo ist Burats Gegenleistung? Hat er einen eigenen Routenplaner? Wo sind die Angebote, mit denen ich 80% sparen kann? Wo ist die redaktionelle Aufbereitung der kostenpflichtigen Download-Seite? Alles Müll, alles nicht vorhanden, alles Fake. DAS ist der kleine aber feine Unterschied zum glasklaren Betrug, es ist nicht mal alleine der versteckte Kostenhinweis.

     
    • verbraucherstilzchen

      April 14, 2012 at 2:21 pm

      Wieso absehen, außerdem geht es nicht nur um Gewinnspiele. Zum anderen, wenn jemand mit einer Leistung für die er bezahlt hat nicht zufrieden ist und er der Meinung ist, dass diese nicht mit der Leistungsbeschreibung übereinstimmt, dann kann er zivil klagen, kein Problem, eine strafrechtliche Relevanz sehe ich nicht. Wieso hat der Verbraucherschutz (ich meine den richtigen Verbraucherschutz) nicht sofort mit Abmahnungen reagiert. Hatte man vielleicht Zweifel wegen der Erfolgsaussichten. Ist abe alles unbeachtlich, jemand einen Vorsatz durch Unterlassen nachzuweisen ist so gut wie unmögich. Ich persönlich tippe auf die Einstellung des Verfahrens

       
  9. Stilzchenfan

    April 14, 2012 at 3:04 pm

    Ich frage mich eigentlich auch, wieso noch kaum jemand mit (http://de.wikipedia.org/wiki/Etikettenschwindel) gearbeitet hat, es ist ja wirklich einfach nachzuweisen, dass hinder dem gebotenen „Premium Content“ nur heiße Luft in Form von ein paar statischen html-Seiten und bestenfalls mal einem Eingabeformular steckt…

    Auch die seit Monaten (Jahren?) unbehinderte Koppelung des Gewinnspiels mit dem kostenpflichtigen Abo-Abschluss bei Routenplaner.de ist illegal (§4 Nr.6 UWG). Es gibt so viele einfache Ansatzpunkte gegen diesen Herren, aber offensichtlich getraut sich keiner wirklich ran… stell Dir vor, Kaier würde sowas versuchen, da würdste wohl mehr als nur einen Beitrag drauß machen.

     
    • verbraucherstilzchen

      April 14, 2012 at 7:09 pm

      Auwei, Leute bitte, bringt doch nicht immer die Begriffe durcheinander.

      1. Koppelung eines Gewinnspieles ist nicht illegal, sonder unlauter, wir sind hier im Zivilrecht! Außerdem war das bei Routenplaner kein Gewinnspiel sondern eine Promotionaktion. Es wurde auch nicht gekoppelt, der Verbraucher hatte ein Widerrufsrecht, nur wenn er ausdrücklich darauf verzichtet hat, wurde ein Vertrag abgeschlossen.

       
  10. Stilzchenfan

    April 14, 2012 at 7:34 pm

    Oh mein Gott, da steht wortwörtlich „Gewinnspiel“ drüber und Du definierst es um zu einer legalen Promotion-Aktion. Wenn nicht das, was würde denn dann Deiner Meinung nach überhaupt in den Geltungsbereich von §4 Nr. 6 UWG fallen? Deine Argumente werden echt immer schwächer… Die Koppelung wird natürlich auch nicht dadurch legaler, dass es einen Widerrufsrecht gibt (welches nebenbei erwähnt natürlich regelmäßig ignoriert oder mit dem Hinweis auf eine bereits begonnene Dienstleistung abgelehnt wird).

    Die Wortklauberei fängt natürlich auch an, wenn einem die Argumente ausgehen – das Wörtchen „Illegal“ darf man auch im Zivilrecht durchaus benutzen, das ist nämlich eine Verhaltensweise, die dem Wortlaut des Gesetzes widerspricht, also nicht legal ist. Aber das kennen wir von Burat, der sich in enem eigenen Beitrag breit darüber auslässt, dass ein privater Verbraucherschützer schrieb, ein Urteil sei „gefällt“ worden – natürlich kann man das Wort benutzen, steht sogar im Duden.

     
    • verbraucherstilzchen

      April 14, 2012 at 7:58 pm

      Ach sorry, da bist Du, richtig. Da musst du den Absatz 6 aber auch zu Ende lesen „es sei denn, das Preisausschreiben oder Gewinnspiel ist naturgemäß mit der Ware oder der Dienstleistung verbunden;“ Verstehst Du was ich meine, Lesen hilft oft ungemein weiter.

       
  11. Stilzchenfan

    April 15, 2012 at 8:41 am

    Jo alles klar, das Gewinnspiel ist natürlich naturgemäß mit einer Aboseite verbunden, weil es dort um Routenplanung geht und ein Navi verlost wird… eine naturgemäßere Verbindung gibts ja gar nicht, wie konnte ich nur so blöd sein. Also ist es doch keine „Promo“-Aktion, sondern eine naturgemäße Verbindung? Willste Dich nicht mal entscheiden? oO

     
    • verbraucherstilzchen

      April 15, 2012 at 10:19 am

      Dem Gestzgeber reicht es, wurde so genehmigt. Also ist es in Ordnung. Wem es nicht gefällt, der kann ja wegklicken, es wird niemand gezwungen daran teilzunehmen.

       
  12. Stilzchenfan

    April 16, 2012 at 8:12 am

    Dazu kommt noch, dass er das groß beworbene Gewinnspiel gar nicht zeitnah veranstaltet, sondern auf 2014 (!!!) vertagt hat. Verarsche auf allen Ebenen, der Mann kann gar nicht anders, als seine „Kunden“ zu betrügen.

     
    • verbraucherstilzchen

      April 16, 2012 at 1:58 pm

      Wie gesagt, rechtlich zulässig.

       
    • Abzockjäger

      April 16, 2012 at 3:44 pm

      „der Mann kann nicht anders,“
      Der Mann ist wahrscheinlich als Kleinkind ständig an die Wand geschlagen worden!

       
  13. Stilzchenfan

    April 17, 2012 at 4:19 pm

    Wie auch immer… ob denn Burat denn auch brav seine 60 Millionen Umsatzsteuer aus erbrachten und in Rechnung gestellten Dienstleistungen abgeführt hat? In dieser Größenordnung unterliegt er nämlich längst der Soll-Besteuerung, da zahlt man, wenn die Rechnung geschrieben ist und nicht, wenn das Geld kommt. Das Finanzamt Offenbach sollte es wissen …

     
    • Abzockjäger

      April 24, 2012 at 4:29 pm

      @Stilzchenfan
      „Das Finanzamt Offenbach sollte es wissen…“
      Naja, dann solltest du was unternehmen!

       
  14. Jacques Cousteau

    April 24, 2012 at 12:26 pm

    Na, da kamen aber interessante News herein……

    Admin: Au Backe, jetzt mal ernsthaft, glaubst Du wirklich, der Mensch ist so blöd, dass er sich so reinreitet.

    Ich mach Dir mal einen Vorschlag: Warte mal bis Ende September, dann wirst Du sehr überrascht sein, was alles passiert ist. Nicht alles was auf den ersten Augenblick klar ersichtlich ist muss zwangsläufig real sein. Es wird sich in den nächsten Tagen und Wochen einiges ändern und so mancher „Verbraucherschützer“ wird vor Wut platzen. Andere werden sich totlachen, versprochen. Nur Geduld musst Du haben! Einfach Geduld!

     

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